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BGK

Bewegungsbezogene Gesundheitskompetenz (BGK):
Theoriebildung, Assessmententwicklung und Netzwerkarbeit

Trotz der inzwischen überwältigen Evidenz im Bezug auf die gesundheitsförderlichen Wirkungen von körperlicher Aktivität gelingt es dem Gesundheitssport derzeit nur unzureichend, Menschen nachhaltig an einen körperlich aktiven Lebensstil zu binden. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, entwickelten Pfeifer und Sudeck (2013) in Anlehung an die in der Bildungsforschung geführte Kompetenzdiskussion das Modell der bewegungbezogenen Gesundheitskompetenz.
Das Modell geht davon aus, dass der Schlüssel auf Personenseite im Zusammenspiel von individueller Bewegungskompetenz, Steuerungskompetenz und Selbstregulationskompetenz liegt. Das vorliegende, integrativ angelegte Forschungsprojekt widmet sich nun erstmals auf einer systematischen Art und Weise vier konkreten Forschungszielen:

1. Fortentwicklung der theoretischen Grundlagen zur bewegungsbezogenen Gesundheitskompetenz
2. Entwicklung eines Erhebungsinstruments
3. Begleitung von bewegungsbezogenen Interventionen (in Forschung und Anwendung)
4. Standortübergreifende Netzwerkbildung

Zeitraum: 10/2017 – 12/2020
Projektverantwortliche: Johannes Carl, Prof. Dr. Klaus Pfeifer
Kooperationspartner: Prof. Dr. Gorden Sudeck (Universität Tübingen)