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STAR: Selbständige körperliche Aktivität nach der Reha


Der pneumologischen Rehabilitation gelingt es bisher nur unzureichend, körperlich aktive Lebensstile im Anschluss an eine Rehabilitationsmaßnahme zu fördern. Gesundheitswirkungen körperlicher Aktivität gehen verloren und der nachhaltige Rehabilitationserfolg wird gefährdet. Die geplante randomisiert-kontrollierte Studie soll die Wirksamkeit einer Schrittzähler-basierten Intervention im Hinblick auf die Steigerung der körperlichen Aktivität bei Menschen mit chronisch obstruktiver Lungener­krankung (COPD) überprüfen. In der Kontrollgruppe (KG) erhalten Rehabilitandinnen und Rehabilitanden die bisherige pneumologische Rehabilitation. In der Interventionsgruppe (IG) erhalten teilnehmende Personen zusätzlich eine Schrittzähler-basierte Intervention. Für die Beurteilung der Wirksamkeit der pneumologischen Rehabilitation bzgl. der Förderung eines körper­lich aktiven Lebensstils wird mittels Beschleunigungssensoren (Akzelerome­ter) das Ausgangsniveau an körperlicher Aktivität präzise bestimmt und darauf aufbauend zeitliche Verläufe der Initiierung (6-Wochen-Katamnese) und Beibehaltung (6-Monats-Katamne­se) gesundheitsförderlicher körperlicher Aktivität nach der Rehabilitation abgebildet.

Ziel ist a) die Überprüfung der Wirksamkeit einer Schrittzähler-basierten Zusatzinterven­tion im Rahmen der pneumologischen Rehabilitation zur Förderung eines körperlich aktiven Lebensstils bei Menschen mit COPD und b) die Bestimmung von individuellen psychischen und körperlich-funktionellen Personmerkmalen zur Vorhersage körperlicher (In-)Aktivitätsverläufe nach Abschluss der Rehabilitation.

Zeitraum: 04/2016-07/2018

Projektleitung und Umsetzung: Dr. Wolfgang Geidl

Projektbetreuung: Prof. Dr. Klaus Pfeifer

Kooperationspartner: Klinik Bad Reichenhall  (CA Dr. med Konrad Schultz)

Förderung: Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd