Zusammenfassung

Auf Basis eines Vorschlags der Europäischen Kommission hat der Rat der Europäischen Union im November 2013 eine Empfehlung (die erste im Bereich Sport) zur sektorübergreifenden Unterstützung gesundheitsförderlicher Aktivität (HEPA) verabschiedet (2013/C 354/01) . Diese Empfehlung wird durch Aktivitäten der Mitgliedsstaaten umgesetzt werden, unter anderem durch ein Netzwerk von “Focal Points”. Das Monitoring basiert auf den EU-Leitlinien für körperliche Aktivität sowie einer Gruppe von Indikatoren, die dieser Empfehlung als Anlage beigefügt sind.

Um das Monitoring zu unterstützen, hat die Kommission im Jahr 2014 einen Tender für eine Studie ausgeschrieben, um die Implementierung der EU-Leitlinien für körperliche Aktivität zu unterstützen. Der Vertrag (Nr. EAC-2014-0574) mit dem erfolgreichen Konsortium wurde am 15. Dezember 2014 unterzeichnet.

Die Tendergruppe bestand aus einer Gruppe von Wissenschaftlern der Universität Erlangen-Nürnberg (Deutschland), der Universität Zürich (Schweiz), der Universität Ulster (Großbritannien) und Cavill Associates Inc. (Großbritannien). Zwischen Dezember 2014 und Dezember 2015 führte die Gruppe die folgenden Aktivitäten durch:

Erste Projekthälfte
• Erstellung eines Entwurfs für die Revision des Staff Working Document (SWD), das der Ratsempfehlung beigefügt ist
• Unterstützung für die WHO bei der Finalisierung des Fragebogens zu den 23 Indikatoren des Monitoring Framework sowie bei der Erstellung der geplanten Länderprofile für Bewegung
• Durchführung einer Reihe von Internet-Seminaren sowie kontinuierliche Unterstützung der Focal Points bei der Beantwortung des Fragebogens per Telefon und E-Mail

Zweite Projekthälfte:
• Erneute Durchsicht des SWD und der von den Focal Points ausgefüllten Fragebögen, um Empfehlungen für künftige Revisionen des SWD machen zu können.
• Durchführung einer Analyse der spezifischen Situation in sechs Mitgliedsstaaten, um mehr über die Hintergründe zu erfahren, vor denen die Mitgliedsstaaten die Fragebögen ausfüllen, um direkte Rückmeldung der Focal Points zu den Inhalten des Fragebogens und zur Prozedur zu erhalten, und um konkrete Vorschläge für künftige Verbesserungen zu sammeln.
• Dokumentation und Sicherung der Ergebnisse der Internet-Seminare sowie der telefon- und e-mailbasierten Unterstützung für die Weitere Nutzung durch die EU und die Focal Points.

Auf der Basis dieser Aktivitäten stellte die Gruppe eine Reihe von Empfehlungen an die Europäische Kommission zusammen, die Vorschläge enthalten, wie das Monitoring Framework, der Fragebogen, das SWD und die Unterstützung für die Mitgliedsstaaten in der Zukunft verbessert werden können.

Kurzüberblick

Zeitraum der Projektlaufzeit: Dezember 2014 – Dezember 2015
Ansprechpartner: Prof. Dr. A. Rütten und Dr. Karim Abu-Omar
Auftraggeber: EU-Kommission Direktorat Education and Culture