FatEx-Studie: Einfluss kontrollierter sportlicher Aktivität auf die Fatigue-Symptomatik bei Patienten mit schubförmiger MS (RRMS) und klinisch-isoliertem Syndrom (CIS)

Positive Effekte von körperlicher Aktivität und Training bei Personen mit Multipler Sklerose sind bekannt. Moderne Kommunikationstechniken wie das Internet ermöglichen eine ökonomische und individuelle Trainingsbetreuung. Eigene Vorarbeiten haben die Praktikabilität und Wirksamkeit eines internetbetreuten Trainings bei Personen mit Multipler Sklerose gezeigt. Näheres zu Ablauf und Inhalten des internetbasierten Trainings sind auf www.ms-intakt.sport.uni-erlangen.de ersichtlich.

Ziel der Studie ist es, die Auswirkungen eines internetbasierten Kräftigungs- und Ausdauertrainings (e-training) bei Personen mit schubförmiger MS und klinisch isoliertem Syndrom (CIS) in Bezug auf Fatigue zu untersuchen. Zusätzlich soll die Wirkung von e-Training in Bezug auf Kognition, Selbstwahrnehmung, Krankheitsverarbeitung, Depression und Lebensqualität überprüft werden. Teilnahmevoraussetzung ist u.a. eine immun-modulatorische Standardbasistherapie mit INFbeta-1b.

Die randomisierte, kontrollierte Studie ist eine einjährige, multizentrische Verlaufsbeobachtung an ingesamt 10 Studienzentren in Deutschland. Die Intervention (Interventionsgruppe: 3 Monate, Wartekontrollgruppe: 6 Monate Training) erfolgt zentral und internetbasiert am Institut für Sportwissenschaft und Sport der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen.

Weitere Informationen: http://www.ms-intakt.sport.uni-erlangen.de/wissenschaftliche-studien/die-fatex-studie/.

Zeitraum: 2012-2014
Projektleiter: Prof. Dr. Herbert Schreiber, Dr. Michael Lang (Neuropoint Ulm)
Projektmitarbeiter: Dr. Alexander Tallner, Rabea Trumpp, Steffi Pelz
Kooperationspartner: NeurotransData (NTD)
Auftraggeber: Neuropoint Ulm
WWW: http://www.ms-intakt.sport.uni-erlangen.de/wissenschaftliche-studien/die-fatex-studie/