Rückengesundheit – Wirksamkeit Bewegungs- und verhaltensbezogener Interventionen in der Nachsorge – RÜCKGEWINN

Zur langfristigen Verbesserung von Schmerz und Funktionskapazität innerhalb einer Rehabilitationsmaßnahme bei Rückenschmerz scheint eine hohe Interventionsintensität bzw. ein hoher Umfang notwendig zu sein (> 100 Therapiestunden). Wegen der relativ kurzen Interventionsdauer von Rehabilitationsmaßnahmen ist eine nachhaltige Wirkung sowohl auf physische Eigenschaften als auch auf Prozesse der Verhaltens- und Einstellungsänderung allerdings nur schwer erreichbar. Die Entwicklung entsprechend zielgerichteter und differenzierter Nachsorgemaßnahmen, die explizit chronifizierungs- und bindungsrelevante Faktoren von Rückenschmerzen berücksichtigen, ist deshalb insbesondere für eine nachhaltige Wirkung, sehr bedeutsam. Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, ein solches Nachsorgeprogramm in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rentenversicherung Bund, zu entwickeln, zu implementieren und in einer randomisierten, kontrollierten, multizentrischen Studie zu evaluieren.

Zeitraum: 2008-2011
Projektleiter: Prof. Dr. Klaus Pfeifer
Projektmitarbeiter: Christian Hentschke
Auftraggeber: Deutsche Rentenversicherung Bund

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