Internetbasierte Aktvierung zu körperlichem Training mit Multiple Sklerose-Patienten – ms-intakt

Der lange herrschende Glaube, dass körperliche Aktivität für Multiple Sklerose (MS) Patienten schädlich sei ist mittlerweile widerlegt – es liegen Nachweise für die positiven Effekte von körperlicher Aktivität und Training auf Ausdauerleistungsfähigkeit, Muskelkraft, Fatigue, Gleichgewicht, Depression und auch Lebensqualität bei MS-Patienten vor (Tallner & Pfeifer, 2008). Trotz der nachgewiesenen positiven Wirkungen von Sport und körperlicher Aktivität gibt es gibt jedoch noch viele ungelöste Fragen bezüglich des Dosis-Wirkungs-Verhältnisses, der Langfristigkeit von Trainingseffekten und langfristiger Bindung an Trainingsangebote. Hauptursache hierfür sind die vielfältigen Symptome der MS, die in vergleichsweise wenigen Studien zu kleinen und heterogenen Stichproben führten. In der vorliegenden Studie kann mithilfe eines internetbasierten Heimtrainingsprogramms – e-Training – eine bisher nicht erreichte Probandenzahl rekrutiert werden und so ein wertvoller Beitrag zur Klärung des Dosis-Wirkungs-Verhältnisses körperlicher Aktivität bei MS und somit zur Entwicklung von Leitlinien zu körperlicher Aktivität bei MS geleistet werden.

Ziele:

  • Überprüfung der Wirkung eines internetbasierten Kraft- und Ausdauertraining auf Lebensqualität, Fatigue, Ausdauer, Kraft und Gleichgewicht bei Multiple Sklerose-Patienten.
  • Überprüfung der langfristigen Bindung an körperliche Aktivität / Training durch das Programm

Zeitraum: 2009-2011
Projektleiter: Prof. Dr. Klaus Pfeifer; Dr. Alexander Tallner; Prof. Dr. Mathias Mäurer
Projektmitarbeiter: Dipl.-Sportwiss. Marc Morgott, Dipl.-Sportwiss. René Streber (geb. Tzschoppe), Dorothea Frevel
Kooperationspartner: Caritas Krankenhaus Bad Mergentheim
Auftraggeber: Hertie-Stiftung, Deutsche Stiftung Neurologie, Bayer HealthCare
Homepage: www.ms-intakt.sport.uni-erlangen.de

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Poster ms-intakt

Abschlussbericht ms-intakt

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