Fit im Alter durch professionelles Training – F.i.A.T

Der Erhalt der Mobilität und Selbständigkeit älterer Menschen ist ein wichtiges Ziel der Geriatrie. Das geriatrische Syndrom der „Frailty“ hat wesentlichen Einfluss auf die Funktionalität, Sturzhäufigkeit, Krankenhaus- und Pflegeheimaufnahmen sowie die Mortalität älterer Menschen. Am häufigsten wird Frailty bislang mit Hilfe ihrer physischen Komponenten definiert. Hier finden fünf von L. Fried (2001) entwickelte Kriterien Anwendung. Liegen ein bis zwei dieser Merkmale vor, spricht man von einer sogenannten „Pre-Frailty“, bei drei oder mehr Merkmalen wird das Vorliegen einer „Frailty“ diagnostiziert (Fried et al., 2001). Um das Fortschreiten des Frailty-Stadiums zu verzögern bzw. gänzlich zu verhindern, wird ein frühzeitiges sportliches Training empfohlen. Ziel der randomisiert-kontollierten Studie ist es, Auswirkungen eines herkömmlichen Krafttrainings im Vergleich zu einem speziellen schnellkräftigenden Powertraining bei Menschen mit Prefrailty zu untersuchen. Die Trainingsinhalte sind an alltägliche Anforderungen angepasst. Neben der prinzipiellen Anwendbarkeit werden Effekte auf Muskelkraft, Muskelpower und Funktionalität untersucht.

Zeitraum: 2008-2011
Projektleiter: Prof. Dr. Klaus Pfeifer, Prof. Dr. Cornel Sieber (Klinikum Nürnberg)
Projektmitarbeiter: Dr. Astrid Zech, PD Dr. Ellen Freiberger, Dr. Jürgen Bauer, Dr. Michael Drey
Kooperationspartner: Klinikum Nürnberg, Medizinische Klinik II
Auftraggeber: Robert-Bosch-Stiftung

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