Evaluation von Dosis-Wirkungsbeziehungen der Bewegungstherapie nach Implantationen einer Knie- und Hüftendoprothese (EDWin)

Bedingt durch die hohe Prävalenz von Arthroseneuerkrankungen und der stetig ansteigenden Zahl an Operationen für endoprothetische Gelenkimplantationen rücken Fragen zur Effektivität und Effizienz bestehender Nachbehandlungsprogramme zunehmend in den Fokus von den Kostenträgern und behandelnden Ärzten oder Therapeuten. Trotz der nachgewiesenen, operationsbedingten Verbesserung der Lebensqualität zeigen Hüft- und Knieendoprothetisch versorgte Patienten langfristig funktionelle Defizite. Offen ist dabei, inwiefern diese Defizite durch derzeit existierende Nachbehandlungsprogramme beeinflusst werden können. Ziel des Forschungsvorhabens ist daher die Überprüfung der Effektivität und Effizienz spezifischer bewegungstherapeutischer Programme bzw. Interventionen. Die entsprechenden Arbeitshypothesen und Fragestellungen sollen in einem ersten Schritt anhand des aktuellen Stands der Rehabilitationspraxis und der gegenwärtigen wissenschaftlichen Evidenz zur Wirksamkeit von Bewegungstherapie nach Hüft- und Kniegelenkersatz herausgearbeitet werden. Im Rahmen der Interventionsstudie werden dann Dosis-Wirkungsbeziehungen bewegungstherapeutischer Programme untersucht und bewertet. Die dabei gewonnenen Studienergebnisse sollen eine Grundlage für die Entwicklung von Handlungsleitlinien und damit von „best practice“ Empfehlungen für die Rehabilitationspraxis bilden.

Zeitraum: 2009-2011
Projektleiter: Prof. Dr. Klaus Pfeifer
Projektmitarbeiter: Dipl. Sportwiss. Simon Hendrich, Dr. Astrid Zech
Auftraggeber: Willy Robert Pitzer Stiftung

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